" der vor allem durch eine erstaunliche Fingerfertigkeit auf diesem sonst eher behäbig wirkenden Instrument beeindruckte und ein teilweise atemberaubendes Tempo vorlegte", so beschreibt die „Allgemeine Zeitung“ den Kontrabassisten Guy Tuneh für sein intensives musikalisches Engagement und seine phänomenalen Auftritte, in denen er Virtuosität und Musikalität verbindet.

Guy Tuneh hat es sich zum persönlichen Ziel gesetzt, seine Leidenschaft für Musik, einen unverwechselbaren Charakter, eine der Komposition innewohnende Botschaft und einzigartige Technik zu kombinieren. Somit sieht er sich immer wieder aufs neue vor die Herausforderung gestellt, das Publikum mit seinen musikalischen Aussagen zu begeistern. Guy Tuneh stellt die traditionelle Rolle eines Bassisten in Frage, um die Grenzen des Bassspiels zu erweitern. Zum Beispiel war er der erste Bassist der neben der traditionellen Bassliteratur, eine unbearbeitete Version von Tschaikowskys Rokoko Variationen im Konzert aufgeführt hat um so ein höheres technisches und künstlerisches Niveau zu erreichen. Guy Tuneh ist auch der erste Bassist, der Elgars Cellokonzert, Villa-Loboss Fantasia für Cello, eine unbearbeitete Version von Beethovens G und F Romanzen, eine unbearbeitete Version von Paganinis Cantabile in D und der Caprice Nr. 9 für Violine, Mozarts Rondo C-Dur für Violine, Sonate KV 301 für Violine in G und Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen auf dem Bass präsentiert und damit Meilensteine im Kontrabassspiel legt. Aus einem tiefen und intensiven Engagement heraus, begeistert er das Publikum mit seinen starken musikalischen Aussagen, welche zu intensiven, faszinierenden und fesselnden Erfahrungen führen.

Guy D. Tuneh spielt auf internationalen Bühnen und ist als Solist und Kammermusiker aktiv.

Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht. Angezogen von der Klangfarbe des Kontrabasses wechselte er das Instrument und war dann Jungstudent von Michael Klinghoffer an der „ S. Rubin Academy of Music“ in Tel Aviv. Später studierte er an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin in der Klasse von Barbara Sanderling. Sein solistisches Aufbaustudium machte er an der Musik-Akademie der Stadt Basel in der Schweiz. Außerdem nahm er an Meisterklassen von Yoan Goiilav, Gary Karr und Miloslav Gajdos teil.

Guy Tuneh war als Solobassist der Berliner Kammeroper, Mendelssohn Players Berlin sowie des Echo- Ensembles der Staatsoper Berlin und im West-Eastern Divan Orchestra (Gewinner des ECHO-Klassik 2006 & ECHO-Klassik 2007 AWARD) unter Daniel Barenboim engagiert. Diese Auftritte, die auch eine kammermusikalische Zusammenarbeit mit D.Barenboim beinhalten, wurden für das ORF (Österreichischer Rundfunk und Fernsehen) bei den Salzburger und Lucerne Festspielen aufgenommen, neben zahlreichen anderen Auftritten als Solist und als Kammermusiker im Fernsehen und im Radio (SWR-Südwestrundfunk und Phoenix TV). Als Orchestermusiker spielte er am Theater Erfurt, der Radiophilharmonie des NDR Hannover, „Solistes Européen Luxembourg“ und mit dem Ensemble Modern.

Er spielte unter namhaften Dirigenten wie Kurt Sanderling, Zubin Metha, Nicolas Harnoncourt, Sir Simon Rattle und Pierre Boulez.

Als Gewinner des Stipendiums der Stiftung der Landesregierung Rheinland-Pfalz zur Förderung der Musik mit Beteiligung des SWR: „Villa Musica“ in Rheinland- Pfalz, hat Guy Tuneh als Solist und Kammermusiker große Zustimmung erhalten und hat mit dem SWR verschiedene Aufnahmen eingespielt und trat mit Mitgliedern des Ensembles Villa-Musica auf.

Als Gast trat Guy Tuneh bei renommierten Musikfestivals, wie dem "Verbier Festival", "Festival di Musica d'Insieme di Sessa Aurunca", "Fètes musicales en Touraine", "Busan Maru International Music Festival" und dem "Internationalen Bodenseefestival" auf.

Als Solist und als Kammermusiker trat Guy Tuneh mit renommierten Musikern wie Vesselina Kasarova, Natalia Gutman, Rainer Kussmaul, Heinz Holliger, Ensemble-Modern, The Baltic Guitar Quartet, Guy Braunstein, David Grimal, Quirine Viersen, dem Kammerorchester Berlin, Kammersolisten der Deutschen Oper Berlin, dem Ensemble-Modern & Ensemble Les Dissonances auf.

Die „Allgemeine Zeitung“ beschreibt seine Auftritte als jugendlich unbekümmert, lebendig und leidenschaftlich.


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